Gleich drei neue Kurse hat die
DECHEMA im Jahr 2009 erstmalig in ihr Weiterbildungsprogramm
aufgenommen. Ergänzend zu den bisherigen Themen aus den Gebieten
Biotechnologie, Elektrochemie, Korrosion und Korrosionsschutz, Mess-, Steuer-
und Regelungstechnik, Sicherheitstechnik sowie Verfahrens- und Reaktionstechnik
werden die folgenden Themen angeboten:
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Polyelektrolyte
(27. – 28. Januar 2009, Dresden)
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Fluororganische
Chemie (16. – 18. Februar 2009, Bremen)
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Design of
Experiments (08. – 10.
Juli 2009, Frankfurt)
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische
Technik und Biotechnologie e.V. gibt mit ihrem umfangreichen Kursprogramm
Chemikern, Ingenieuren und Biotechnologen die Möglichkeit, sich gezielt
berufsbezogen weiterzubilden. Dabei werden neues Wissen und moderne Methoden in
Theorie und Praxis vermittelt, die unmittelbar im Berufsleben umgesetzt werden
können. Das gesamte Kursprogramm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie
unter
http://kwi.dechema.de/kurse
Polyelektrolyte
(27.-28. Januar 2009) veranstaltet am Leibniz-Institut für Polymerforschung
Dresden e.V. in Dresden
Der
Kurs behandelt Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Polyelektrolyten.
Polyelektrolyte, geladene Makromoleküle, bieten vielfältige Möglichkeiten für
die maßgeschneiderte Einstellung von Oberflächeneigenschaften wie die Ladung und
die Balance zwischen Hydrophobie und Hydrophilie der Oberfläche. Sie finden
Anwendung in der Wasseraufbereitung, der Papierherstellung, zur Modifizierung
von Membranen und für die gezielte Wirkstoff-Freisetzung in der Pharmazie. Die
elektrostatischen Eigenschaften, die durch Polyelektrolyte gezielt eingestellt
werden, spielen auch für die Verträglichkeit zwischen synthetischen und Biosystemen eine entscheidende Rolle. Nanopartikel, die aus
Polyelektrolyten gebildet werden oder durch Polyelektrolyte modifiziert und
stabilisiert werden, gewinnen zunehmend praktische Bedeutung. Der Kurs richtet
sich an Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus Forschung und
Industrie, die in ihrer beruflichen Praxis mit Polyelektrolyten arbeiten oder
die ihre Kenntnisse auf dem Gebiet erweitern wollen.
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Fluororganische Chemie (16.-18. Februar 2009)
veranstaltet am Institut für Anorganische und Physikalische Chemie der
Universität Bremen
Fluor ist ein faszinierendes Element;
nach seiner Isolierung durch Henri Moissan 1886 (Nobelpreis 1906) wurde es zu
einer bedeutsamen Basis für chemische Forschungen, Entdeckungen und
Innovationen. Heute beeinflussen fluorierte Stoffe das tägliche Leben von
Millionen Menschen in positiver Weise, besonders in „quality-of-life“-Produkten, in „Health Care“ und Pflanzenschutz. Einige bekannte Beispiele sind:
Anorganische Fluoride im Trinkwasser und in der Zahnpflege, gasförmige Fluoride
als Ätzgase in der Halbleiterherstellung, synthetische Blutersatzstoffe,
moderne Anästhetika, Kühlmittel (Klimaanlagen, Kühlschränke), „High Performance“-Kunststoffe im Haushalt, in der Bau- und Automobilindustrie, in der Raumfahrt,
fluorierte Wirkstoffe in der Pharmaindustrie (Antibiotika, Antidepressiva) und
im Pflanzenschutz. Fluorierte Flüssigkristallmoleküle kommen in den neuesten
Displays von Computermonitoren und Mobiltelefonen zum Einsatz. Eine ganz neue
Entwicklung hat sich in der Anwendung hochfluorierter organischer Substanzen
für die Mikrolithographie ergeben. Ein radioaktives Isotop wird für die
PET-Methode in der Medizintechnik zur Untersuchung von Herz und Gehirn
verwendet. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmern theoretische und praktische
Grundlagen der Fluororganischen Chemie im Hinblick auf mögliche Anwendungen zu
vermitteln.
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Design of Experiments (8.-10.
Juli 2009)
veranstaltet vom Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA e.V. in Kooperation mit
der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.
Moderne Fertigungsprozesse bieten immer
mehr Einstellmöglichkeiten, immer mehr Anlagenparameter können verändert
werden. Doch welche Parameter sind überhaupt wichtig? Welche Einstellungen
liefern die besten Ergebnisse? Ziel der Versuchsplanung (Design of Experiments)
ist es, mit möglichst wenigen Versuchen möglichst viel über die
Wirkzusammenhänge zwischen den oft zahlreichen Prozessparametern und den
Prozessergebnissen zu lernen.
Design of
Experiment berücksichtigt bei der Planung und Auswertung der Versuche, dass
die Versuchsergebnisse trotz aller Sorgfalt streuen, dass sich die
verschiedenen Prozessparameter in ihrer Wirkung auf das Ergebnis gegenseitig
beeinflussen können (Wechselwirkungen) und dass häufig Zielkonflikte auftreten
und Randbedingungen eingehalten werden müssen.
In diesem Lehrgang führen Sie an einem
Modellsystem Versuche durch und erleben, wie Sie mit wenigen Versuchen
viel-dimensionale Wirkzusammenhänge erfassen und mit einer geeigneten
Software auch leicht grafisch darstellen können. Zahlreiche weitere
Beispiele verdeutlichen die verschiedenen Versuchspläne und ihre Anwendungsmöglichkeiten.
Die Auswertung mit Software und die Interpretation der Ergebnisse werden geübt.
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Das vollständige Kursprogramm sowie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:
http://kwi.dechema.de/kurse
Für Informationen zu unseren Kursveranstaltungen stehen Ihnen Frau Weber-Heun und Frau Gruß gerne zur Verfügung:
E-Mail: , Tel.: (069) 7564-202, -253, Fax.: (069) 7564-414
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