follow us:


Unsere Netzwerke und Partner:

national
international



DECHEMA e.V.
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt
Telefon (069) 7564-0
Telefax (069) 7564-201


Kontakt/Contact:
Dr. Kathrin Ruebberdt
Tel. +49 (0) 69 / 75 64 - 2 77
Fax +49 (0) 69 / 75 64 - 2 72
e-Mail:



aktuelle Termine

Solid-State Batteries from Fundamentals to Application
House of Logistics and Mobility (HOLM), Frankfurt/Germany
27.11.2014 - 28.11.2014

5. Dresdner Medizintechnik Symposium
Hotel Elbflorenz, Dresden
01.12.2014 - 02.12.2014

Projektkolloquium Cluster BestKleb 2014
DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main
03.12.2014


DECHEMA-Mediathek

teaser dechemax

ACHEMA Gründerpreis

Presse-Information

Press release ¤ Information de presse

11.05.2009

Biosafety Regulations – how can we find a proper level?

Podiumsdiskussion, Messegelände, Forum, Ebene 0, Discussion Corner
Dienstag, 12. Mai 2009, 11:00 bis 12:30 Uhr 
                                                       Weitere Informationen und Fakten zum Diskussionsthema
___________________________________

Über aktuelle Entwicklungen und die Suche nach dem richtigen Maß in der Gesetzge-bung zur biologischen Sicherheit diskutieren:

Prof. Dr. Bernd Appel,
Leiter der Abteilung Biologische Sicherheit im Bundesinstitut für Risikobewer-tung, Berlin

Prof. Dr. Helmut Bachmayer,
Mitglied der Gentechnikkommission des österreichischen Bundesministeriums für Gesundheit, Wien/Österreich

Dr. Hubert S. Bernauer,
Geschäftsführer der ATG:biosynthetics GmbH, Merzhausen

Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer,
Professor für Mikrobiologie der Recycling Prozesse an der Universität Gießen

Heather Sheeley,
Head of Safety bei der Health Protection Agency, Salisbury/UK

Albrecht Werner,
Bereich Gesundheitsgefahren der Europäischen Kommission, Brüssel/Belgien

Dr. Helmut Klein (Moderation),
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bonn

Biologische Sicherheit ist ein sehr breiter Themenkomplex. Er reicht von der Arbeitssi-cherheit, dem Seuchenschutz und der mikrobiologischen Qualitätskontrolle über den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen und synthetisch erzeugten Nuk-leinsäuren bis hin zu Fragen der Abwehr von Bioterrorismus.
Während in Deutschland gesetzliche Vorschriften die biologische Sicherheit bereits umfassend regeln, ist das in vielen europäischen Nachbarstaaten noch nicht der Fall. Es gibt jedoch Bemühungen, ein einheitliches Regelwerk zu etablieren, das in vielerlei Hinsicht die bestehenden deutschen Regelungen berühren würde. Das European Committee for Standardization (CEN) hat im Auftrag der Europäischen und der Ameri-kanischen Biosafety Association eine Initiative zur Normierung des Umgangs mit Bio-gefahren gestartet. Das Ergebnis ist ein Entwurf zu einem Abkommen (CEN Workshop Agreement (CWA)), das als Grundlage für ein Normierungsverfahren dienen soll. Hauptziel des CWA ist es, ein externes Zertifizierungssystem für einen einheitlichen „Laboratory Biorisk Management Standard“ zu verankern, der für alle Einrichtungen verpflichtend werden soll, die mit biologischen Agenzien arbeiten,.
Der Entwurf dieses Regelwerkes befindet sich derzeit in einer Erprobungsphase. Bis die Regeln verbindlich werden, sind Kommentare und Änderungsvorschläge möglich. Deshalb müssen mögliche Widersprüche, Redundanzen und Synergien zum beste-henden nationalen Regelwerk jetzt identifiziert werden, um eine bestmögliche Harmo-nisierung herbeizuführen – ansonsten droht eine widersprüchliche Überregulierung.

Zu den Teilnehmern:
Prof. Dr. Bernd Appel studierte Mikrobiologie und Biochemie an der FU Berlin und hatte eine C3-Professur für molekulare Biotechnologie an der University of Applied Science in Berlin inne, bevor er nach Stationen am Bundesgesundheitsamt und am Robert-Koch-Institut die Position als Leiter der Abteilung Biologische Sicherheit im Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin, übernahm.

Prof. Dr. Helmut Bachmayer ist Mitglied der Gentechnikkommission des österreichischen Bun-desministeriums für Gesundheit in Wien.

Albrecht Werner ist bei der Europäischen Kommission im Direktorat General Health and Con-sumer Protection tätig, wo er auch Mitglied der Taskforce on Bioterrorism ist.


Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer ist Professor für Mikrobiologie der Recycling Prozesse an der Jus-tus-Liebig-Universität Gießen. Gleichzeitig hat er auch das Amt des Vorsitzenden des Aus-schusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Ar-beitsmedizin (BAuA) inne.

Dr. Hubert S. Bernauer ist Geschäftsführer der ATG:biosynthetics GmbH in Merzhausen und 2. Stellvertreter und Schatzmeister im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Gen-Diagnostik e. V. (AGD).

Heather Sheeley ist als Head of Safety bei der Health Protection Agency in Salisbury/UK ver-antwortlich für den Bau und Betrieb von Hochsicherheitslaboren (Stufe 3 & 4). Außerdem berät sie andere Organisationen beim Bau von Hochsicherheitslaboren und ist Präsidentin der Euro-pean Biosafety Association (EBA).

Der Moderator Dr. Helmut Klein ist Diplomchemiker und seit 1980 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) tätig, wo er seit 1991 auch Referatsleiter ist. Er ist dort zuständig für die Bereiche Feuer- und Explosionsschutz, Anlagensicherheit, Lärm und Vibrationen, Chemika-liensicherheit, Gefahrstoffe, biologische Arbeitsstoffe sowie Bio- und Gentechnik.


23/2009