Sind Tierversuche zur Sicherheitsüberprüfung von Chemikalien, Kosmetika und Medikamenten vielleicht schon in ein paar Jahren überflüssig? Wissenschaftler arbeiten daran, sie durch im Labor gezüchtete Organe zu ersetzen. Den Stand der Forschung diskutieren internationale Experten der Gewebekultur vom 22. bis 25. September 2009 auf dem Symposium „Organotypic Tissue Culture for Substance Evaluation“ (Organotypische Gewebekultur zur Stoffbewertung) in Potsdam. Dabei geht es auch darum, welche Hürden bis zum praktischen Einsatz noch zu meistern sind. Aktuelle Forschungsergebnisse, aber auch ethische und wirtschaftliche Aspekte sind Thema des Pressegesprächs.
Statement von Dr. Christa Burger
Senior Scientist, Protein and Cell Science, Merck KGaA, Darmstadt
Statement von Steven Dickman
CEO, CBT advisors, Cambridge, MA/USA
Statement von Univ.-Prof. Prof. h.c. Dr. sc. nat. Andreas Lendlein
Leiter des Zentrums für Biomaterialentwicklung am Institut für Polymerforschung des GKSS Forschungszentrums Geesthacht GmbH, Teltow
Statement von Dr. med. Uwe Marx
Chief Scientific Officer, ProBioGen AG, Berlin
Statement von Prof. Dr. med. Horst Spielmann
ehemals Direktor der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin
|